Beratung
Beratungsanlässe können sein
- wenn Du das Zusammensein mit Mitschülern oder Lehrkräften als belastend erlebst,
- wenn Du mit Deinen schulischen Leistungen unzufrieden bist,
- wenn Du Probleme zu Hause, im Betrieb oder in Deiner Freundesgruppe hast,
- wenn Dir irgendwo der Schuh drückt und Du dir alles einmal von der Seele reden möchtest,
- oder allgemein gesagt,
wenn Du etwas verändern möchtest und dabei Unterstützung suchst.
Beratung ist freiwillig
Du entscheidest, ob Du ein Gespräch wünschst, worüber gesprochen werden soll und wann die Beratung zu Ende ist.
Beratung ist vertraulich
Alles, was besprochen wird, bleibt unter uns. Weder Deine Lehrkraft noch Deine Eltern erfahren, was besprochen wird - es sei denn, Du möchtest, dass jemand anderes mit einbezogen wird.
Beratung ist Hilfe zur Selbsthilfe
Durch die Beratung möchte ich Dir helfen, Deine Situation selbst zu verändern.
Vereinbarung von individuellen Terminen
- Telefon: 0531 470-6988 (außerhalb der Sprechzeit im Inselwall läuft ein Anrufbeantworter)
- E-Mail beratung@jssbs.de
- Briefkasten am Raum A128 im Inselwall.
Beratungsstellen in Braunschweig
- mondoX (Jugendberatung)
- bib (Jugendberatung)
- Frauenberatung
- Frauen- und Mädchenberatung bei sexueller Gewalt e.V.
Mental Health
MHFA-Ersthelfer-Kurse an der Johannes Selenka Schule
Als erste Schule in Deutschland bietet die Johannes Selenka Schule ab 2023 für Lehrer*innen und volljährige Schüler*innen die Fortbildung zum/zur MHFA- Ersthelfer*in an.
Was ist das Ziel der MHFA Ersthelfer-Kurse?
Erwachsene befähigen, ihren Angehörigen, Kolleg*innen oder Freund*innen Erste Hilfe für psychische Gesundheit zu leisten, indem sie in der Lage sind, Anzeichen von psychischen Störungen zu erkennen, zu verstehen und darauf zu reagieren.
Mehr als 40 Prozent der deutschen Bevölkerung erleben mindestens einmal in ihrem Leben eine behandlungsbedürftige psychische Störung. Obwohl sich viele Betroffene in unserem unmittelbaren Umfeld befinden, löst dieses Thema immer noch Verunsicherung, Vorurteile und Ängste aus, daher sind Prävention und Entstigmatisierung in diesem Bereich bedeutsam.
Hier setzt das Programm MHFA Ersthelfer an. Der MHFA Ersthelfer-Kurs für psychische Gesundheit wurde nach dem erfolgreichen Leitbild für Erste-Hilfe bei körperlichen Erkrankungen entwickelt und bildet Laien in 12 Stunden zu Ersthelfenden für psychische Gesundheit aus.
Neben theoretischer Wissensvermittlung werden auch konkrete Erste-Hilfe-Maßnahmen bei sich entwickelnden psychischen Gesundheitsproblemen und bei akuten psychischen Krisen erlernt und durch praktische Übungen gefestigt.
Der MHFA Ersthelfer-Kurs verbessert das Wissen über psychische Gesundheit, vermindert stigmatisierendes Verhalten, steigert das Vertrauen in die eigenen Helferkompetenzen und stärkt die eigene psychische Gesundheit.
Die MHFA-Kurse werden an der Johannes Selenka Schule von Dr. Verena Pollmann (MHFA Instruktorin und Beratungslehrerin) durchgeführt.
Weitere Informationen direkt über Dr. Verena Pollmann (v.pollmann@jssbs.de) oder unter www.mhfa-ersthelfer.de.
Ehemalige Teilnehmer:innen schreiben:
„Aufklärung und Handreichung von Hilfen für das Vorgehen von Gesprächen. Man geht plötzlich mit anderen Augen durch die Umwelt.“
„Inhalte sehr einprägsam, praxisnah vermittelt und mit eigenen Erfahrungen bekräftigt. “
„Ich finde, jeder der die Möglichkeit dazu hat sollte einen solchen Kurs machen und sich sensibilisieren bzw. die Gesprächskonstruktion kennenlernen, um den allgemeinen Umgang mit den Mitmenschen zu verbessern und Verständnis aufzubringen. Der Kurs hat mir nochmal gezeigt, dass die Anwesenheit, das Erkundigen nach dem Befinden und Fragen stellen meist schon viel bewirken kann. “
„Ich finde der Kurs hat einem super Strategien zeigen können, um besser mit Betroffenen umzugehen. “
„Sehr sehr gut. Offene Diskussionen waren möglich, sehr ausführlich.“

Foto: Herr Helemann